Synchronräder

Passend für: LKW und Busse

ersetzt Multibrandersetzt Multibrand

Synchronräder bilden den Übergang zwischen Gangrad und Schaltmuffe. Durch Reibung bringen sie beide Räder des gewünschten Ganges auf die gleiche Drehzahl, sodass dieser ohne Zwischengas eingelegt werden kann.

Beim Schalten wird die Schaltmuffe zum Gangrad gedrückt. Dabei schiebt das Sperrstück den Synchronring auf den Konus des Gangrades. Durch die Reibung des Synchronrings wird das Gangrad beschleunigt bzw. abgebremst.

Der Synchronring stützt sich dabei über die Nasen am Schaltkörper ab. Durch das Spiel der Nasen positioniert sich der Synchronring um circa eine halbe Zahnbreite und versperrt somit der Schaltmuffe die Zahnlücke in der Verzahnung des Gangrades. Ist der Gleichlauf hergestellt, wirkt keine Radialkraft mehr auf den Synchronring.

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Durch die Anschrägung der Stirnseiten der Verzahnung von Schaltmuffe und Synchronring wird der Synchronring zurückgedreht. Die Zahnlücken werden frei und die Schaltmuffe kann über die Verzahnung geschoben werden. Der Gang ist geschaltet.

Durch eine präzise abgestimmte Verzahnung wird eine geräuscharme Synchronisation garantiert. Synchronräder werden geschmiedet. Diese Produktionsweise sichert eine immer gleichbleibende Zahnform mit hoher Festigkeit.

Die Reibflächen der Synchronringe sind mit Molybdän beschichtet. Diese Schutzschicht zeichnet sich durch ein hervorragendes Reibverhalten aus und garantiert einen geringen Verschleiß während der Synchronisation. DT® Spare Parts bietet neben Synchronringen auch alle gängigen Getriebeteile.

Aufbau von Synchronrädern

  1. Verzahnung
  2. Molybdän-Beschichtung
  3. Reibfläche
  4. Aufnahmekonus